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Zu viele Fehler kosten Punkte

Damen I vs. HBC Nürnberg II  20:24 (11:8)

 

Am 14.11.2021 empfingen die Damen I des ESV Flügelrad die Bayernligareserve des HBC Nürnberg. Seit dem letzten Aufeinandertreffen in der Saison 19/20 hatten sich auf beiden Seiten personelle Umstrukturierungen ereignet, weshalb man keiner Mannschaft im Vorfeld die Favoritenrolle zusprechen konnte oder wollte.

 

In den ersten beiden Spielminuten beschnupperte man sich daher zunächst etwas, bis dann der ESV mit dem 1. Tor vorlegte. Danach dauerte es fast 6 Minuten, bis das nächste Tor fallen sollte. In dieser Zeit machte vor allem die Torhüterin der Heimmannschaft durch eine herausragende Leistung auf sich aufmerksam, die sich durch die ganze erste Halbzeit zog. Auch die HBC-Torfrau zeigte einige schöne Paraden, wobei man zugeben muss, dass es ihr die Räderinnen doch ab und an auch zu leicht machten. Es schien eine torarme Partie zu werden, bei der es den HBClerinnen ab der 16. Minute gelang sich von einem 3:3 leicht bis auf ein 4:7 abzusetzen. Anlass genug für den Heimtrainer, um die Timeout-Karte zu zücken. Die Ansprache schien auch prompt zu fruchten, denn nach einen Doppelpack zum 6:7, ließ man zwar den Gast noch ein Tor erzielen, antwortete dann aber, durch schöne Kombinationen, mit einem 5-zu-0-Lauf, den auch die Auszeit der Gästetrainerin nicht unterbrechen konnte. Mit einem 11:8 ging es dann in die Pause.

 

In der Halbzeitansprache lobte der Trainer die solide Abwehrarbeit und den nun besser funktionierenden Angriff, warnte aber davor die Zügel nicht wieder locker zu lassen.

 

Nachdem man sich darauf geeinigt hatte, auf einen Seitenwechsel zu verzichten, startete man in die 2. Spielhälfte.

Auch diese eröffneten die ESVlerinnen mit einem Tor, zum 12:8. Danach ging es munter hin und her, wobei man sich in der Abwehr nun doch den einen oder anderen Fehler mehr leistete und die Gäste-Damen sich bis zur 40. Minute wieder auf 2 Tore, zum 16:14, herankämpfen konnten. Ab da an beschlossen die beiden Unparteiischen plötzlich ihre Linie grundlegend zu ändern, obwohl keine der beiden Mannschaften ihr Abwehrverhalten verändert hatte. So wurde nun auf Seiten der Heimmannschaft jeder Schubs konsequent bestraft, auf der Gegenseite reichte nicht mal mehr ein klares Stoßen in der Luft für eine Bestrafung aus. Dies hatte zur Folge, dass die ESV-Damen in den letzten 20 Minuten mit ganzen 5 Zeitstrafen bedient wurden, während die HBClerinnen gänzlich verschont blieben. Doch auch in Unterzahl verkauften sich die Räderinnen eigentlich gut, vorne weg natürlich die beiden Torhüterinnen, die wie in den bisherigen Spielen eine überaus starke Leistung zeigten. Allerdings kostet das Spielen in Unterzahl einiges an Kraft und so schlichen sich immer mehr Fehler in das Spiel der Eisenbahnerinnen. So gelangen den Gästen in der 46. Minute der Ausgleich zum 16:16 und eine Minute später sogar der Führungstreffer. Ab da an waren es ausgerechnet die beiden Ehemaligen auf Seiten des HBC, die immer wieder einen Weg durch die Heimabwehr fanden und so die Gästeführung 6 Minuten vor Ende bis zum 17:21 ausbauen konnten. Doch noch war alles drin und so warfen die ESV-Damen mit einer Offensivdeckung alles in die Waagschale. Dadurch konnte man, in Unterzahl!!!, wieder auf 20:22 verkürzen, weshalb sich die Gästetrainerin doch noch zur Auszeit genötigt sah. Leider gelangen den HBC-Frauen kurz vor Schluss noch zwei Tore, die den 20:24 Endstand besiegelten.

 

Ein faires Spiel zweier ebenbürtiger Mannschaften, mit dem besseren Ende für die Gäste. Allerdings fiel deren Sieg mit der 4-Tore-Differenz etwas zu deutlich aus und manch einer hätte ein Unentschieden für gerechter empfunden. Letztlich waren es aber die vielen Fehler, die den Damen des ESV die Punkte kosteten. Auf jeden Fall verspricht das Rückspiel einiges an Spannung und auch Spaß, denn den hatten merklich alle Spielerinnen in dieser Partie.

ESV Damen zünden den Turbo

Damen I vs. SG Kernfranken  37:21 (16:13)

Nach einem Totalausfall (bei dem es wortwörtlich Prügel gab), zwei unglücklichen Niederlagen und einer weiteren Partie, die aufgrund einer desaströsen 1. Halbzeit, trotz starker Aufholjagt im zweiten Teil ebenfalls verloren ging, empfingen die Damen I des ESV Flügelrad am 20.03.2022 die Mannschaft der SG Kernfranken in heimischer Halle.

Das Hinspiel hatte man mit 22:27 für sich entscheiden können, was allerdings nicht zu sicher machen durfte, da man sich in dieser Partie mit der ein oder anderen wendigen Gegenspielerin streckenweise doch etwas schwer getan hatte. Dies galt es mit einer kompakten Abwehr zu unterbinden. Weiter wollte man die schlechte Chancenverwertung, welche seit der Wiederaufnahme des Spielbetriebs ständiger Begleiter der ESVlerinnen zu sein schien, endlich abschütteln.

 

Die ersten 15. Minuten gestalteten sich relativ ausgeglichen, wobei man hier den Gegner, aufgrund einiger vergebener Chancen, kurzzeitig erlaubte mit drei Toren in Front zu gehen, um diesen Vorsprung prompt mit 3 Toren in Folge zu egalisieren. Während die Abwehr noch leichte Schwächen aufwies, funktionierte das Stellungsspiel im Angriff recht gut. So konnte man in der 17. Spielminute mit einem schön herausgespielten Tor über die Außenposition zum 10:9 in Führung gehen, welche die ESV-Damen auch bis Spielende nicht mehr abgaben. Richtig absetzten konnte man sich in Halbzeit 1 aber noch nicht und so ging es mit 16:13 in die Pause.

 

Bei seiner Halbzeitansprache ließ der Trainer durchblicken, dass er mit der Leistung der Mannschaft noch nicht wirklich zufrieden sei, da man mit mehr Konsequenz in Angriff und Abwehr die Führung wesentlich deutlicher gestalten hätte können. Dies war einigen Spielerinnen eine doch etwas zu negative Sicht der Dinge, worauf ein angeregtes Gespräch über Lob und Tadel folgte.

Dieser Pausendialog schien genau das Richtige für Trainer und Mannschaft gewesen zu sein, denn mit Beginn der 2. Halbzeit zündeten die Eisenbahnerinnen den Turbo!!!

 

Mit drei verwandelten 7-Metern und einem Konter läuteten die ESVlerinnen die 1. von insgesamt vier 4er-Serien ein. Dies hatte zur Folge, dass binnen 3 Minuten der Vorsprung auf 20:13 ausgebaut wurde. Die Abwehr stand stabil und sicher, was zu zahlreichen Balleroberungen führte, die mit einfachen Toren über die 1. und 2. Welle belohnt wurden. Und auch im gebundenen Spiel ließen sich die Mädels kaum noch aufhalten.

Und falls eine Gegnerin doch einmal die Lücke zum Tor fand, gab es da ja immer noch eine Torhüterin zu bezwingen. Und wie eigentlich fast immer waren die beiden Torfrauen wieder mal bestens aufgelegt und brachten mit starken Paraden manche Spielerin zum Verzweifeln.

 

So zeigten die Flügelräderinnen endlich mal was in ihnen steckt und entschieden über die Spielstände 22:16, 28:18 und 33:20 die Partie mit einem 37:21 Endstand mehr als deutlich und in der Höhe voll verdient für sich.

 

Dem Halbzeit-Zitat eines ESV-Edel-Fans „Mädels, das sieht heut ja richtig nach Handball aus!“ ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Ein tolles Spiel mit starker Leistung auf die die Mädels stolz sein können, denn mit 37 Toren fahren die Damen den bisher höchsten Sieg in der laufenden BOL-Saison ein und sind aktuell auch die einzige Mannschaft, die in einer Halbzeit über 20 Tore geworfen hat.

Zuhause spielt es sich doch am schönsten!!

Damen I vs. HG Ansbach  31:24 (15:11)

Am 21.04.2022 empfingen die Damen des ESV Flügelrad die HG Ansbach zum Nachholspiel um 19:30 Uhr in heimischer Halle. 2 Wochen zuvor war man bereits in Ansbach angetreten. Dezimiert (3 Kranke) und konditionell stark angeschlagen (4 Spielerinnen frisch nach Krankheit zurückgekehrt) schaffte man es leider nicht dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und musste sich am Ende, aufgrund schwindender Kräfte, den Ansbacherinnen geschlagen geben, die vollbesetzt angetreten waren. Somit verpasste man 2 wichtige Punkte zur Festigung des 4. Staffelplatzes.

Für dieses Spiel standen die Zeichen schon ganz anders, da diesmal nicht nur die Ansbacher mit einer vollen Bank aufwarten konnten, sondern auch die ESVlerinnen nahezu vollzählig und gänzlich fit in die Partie gingen. Bereits beim Aufwärmen war den Mädels deutlich anzumerken, dass sie nicht nur auf Wiedergutmachung aus waren, sondern, so wie im letzten Heimspiel gegen Kernfranken, dem Gegner seine Grenzen aufzeigen wollten.

 

Wie so oft begann die Partie sehr ausgeglichen, wobei Ansbach vorlegte und der ESV sofort nachzog, bis es in der 12. Minute 7:7 stand. Dann hagelte es die 1. Zeitstrafe für die Hausherrinnen, die sie prompt dazu nutzten, um in Unterzahl den Führungstreffer zu erzielen. Zwar schaffte Ansbach hier nochmal den Ausgleich, doch nahmen die Eisenbahnerinnen so langsam Fahrt auf. Die anfänglichen Abstimmungsfehler in der Abwehr wurden korrigiert und das Angriffsspiel wurde schneller, so dass man sich innerhalb von 2 Minuten mit einem 3-Tore-Lauf erstmals auf 11:8 leicht absetzten konnte und dann mit einem 15:11 in die Pause ging.

 

Die Halbzeitansprache war kurz und knackig: Die Linie stimmt und die gilt es zu halten.

Insbesondere das Tempo weiter hoch halten war die Devise, denn schon ab der 20. Minute merkte man den ersten Gegnerinnen eine deutliche Erschöpfung an, deren daraus resultierenden Fehler man gut zu nutzen wusste.

 

Gesagt…getan…und so starteten die Hausherrinnen mit einem 4-Tore-Lauf in die 2. Hälfte, was dem ein oder anderen Zuschauer wie ein kleines Déjà-vu vorkommen musste, hatten die Mädels im vorherigen Heimspiel die 2. Halbzeit ebenfalls so eingeläutet.

Beim Stand von 19:11 erlaubte man dem Gegner 2 Treffer, um dann mit einem Dreierpack den Abstand auf 9 Tore (22:13) zu vergrößern. Von der 40. bis zur 55. Minute hielten die ESV-Damen ihren Gegner kontinuierlich mit 9 oder 10 Toren auf Abstand. Beim 31:21 hagelte es die 2. Zeitstrafe, gefolgt von weiteren 3 bis zum Spielende, so dass der ESV die letzten 5 Minuten dauerhaft in Unterzahl spielen musste. Auch in dieser Phase machten die Mädels ein gutes Spiel mit solider Abwehr, konnten aber ihre Torchancen leider nicht mehr nutzen. Im Gegenzug wurden den den HGlerinnen noch drei 7-Meter zugesprochen, welche diese verwandelten und so noch auf 31.24 verkürzen konnte.

 

Die Mädels haben in diesem letzten offiziellen Rundenspiel noch einmal ihr Können in vollem Umfang unter Beweis gestellt. Insbesondere das Spiel über die Außenpositionen und dem Kreis wurde sehr gut umgesetzt. Aus einer starken Abwehrarbeit heraus, gepaart mit einem schnellen Umschaltspiel nach vorne, ergaben sich zahlreiche Möglichkeiten zu leichten Toren über die 1. und 2. Welle. Und auch die zwei Mädels zwischen den Pfosten zeigten wieder sehenswerte Paraden.

Sehr erfreulich ist auch, dass sich Neuzugang Julia – an dieser Stelle noch einmal herzlich willkommen -  schon sichtlich so gut in der Mannschaft eingelebt hat, als würde sie mit den Mädels schon ewig zusammenspielen.

 

Einen Wermutstropfen gab es allerdings doch, da sich 7 Minuten vor dem Ende Mittespielerin Lisa am Fuß verletzte und nicht weiter spielen konnte. Gute Besserung an dieser Stelle und hoffentlich wird’s trotzdem was mit dem Hochzeitstanz. J

 

Abschließen noch ein großer Dank an alle Helfer, sei es Verkauf, Hygienebeauftrage oder natürlich das Kampfgericht. Und selbstverständlich auch danke an die treuen Fans, die mit diesem Spiel hoffentlich noch mal auf ihre Kosten gekommen sind.

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