Zweiter Heimsieg für die Räderinnen
Damen I vs. SC 04 Schwabach 25:17 (10:9)
Am 24.10.2026 waren die ESV-Damen wieder in heimischer Halle gefragt. Erfreulicherweise war an diesem Tag die Spielerinnenanzahl mit 12 deutlich entspannter als in den letzten Spielen. Zudem durfte man eine Spielerin nach ihrer Babypause wieder zurück auf dem Parkett begrüßen.
Als Gegnerinnen standen diesmal die Damen aus Schwabach auf dem Plan, die aufgrund der Minderspielregelung mit einem Handicap von zwei Minuspunkten in die Spielzeit starten mussten und noch auf ihren ersten Saisonsieg warteten. Wie die Gäste in ihrer Spielvorschau erwähnten, hatten sie in den bisherigen Aufeinandertreffen öfter die Nase vorn gehabt, allerdings ging die letztjährige Partie im Nürnberger Randbezirk auf das Konto des ESV.
Die ersten 2 ½ Minuten gehörten aber eindeutig den beiden Torhüterinnen, die gleich mit einigen Paraden glänzen konnten, bevor Schwabach mit dem ersten Tor endgültig die Partie eröffnete. Die Räderinnen, diesmal von Beginn an hellwach, machten im Angriff ordentlich Druck und setzten gleich viermal ihre Kreisläuferin schön in Szene. Noch ein erfolgreicher Strafwurf obendrauf und es stand nach 9 Minuten 5:2. Die gut aufgelegte Keeperin der Gäste verhinderte ein weiteres Absetzen in dieser Phase und da auch die Schwabacher Feldspielerinnen nun besser ins Spiel fanden, pirschten sich diese wieder heran, so dass der ESV nicht mehr weiter als zwei Tore vorlegen konnte und man mit einem knappen 10:9 die Seiten gewechselt wurden.
Somit hieß es für die zweite Spielhälfte nicht nachlassen, die Angriffe geduldig ausspielen und in der Abwehr konzentriert zusammenarbeiten.
Dies klappte eigentlich auch gut, nur scheiterten die Hausherrinnen immer wieder an der Schlussfrau des SC. Zwei kleine Abstimmungsfehler in der Abwehr, die die Kreisläuferin der Gäste für sich zu nutzen wusste und schon stand es 11:12 für die Besucherinnen aus der Goldschlägerstadt.
Erfreulicherweise verfielen die Räderinnen nicht in Hektik, sondern eroberten sich in der Abwehr den Ball und leiteten den Gegenangriff ein. Dieser konnte nur mittels Notbremse gestoppt werden, bei deren Bestrafung die Führungsspielerin der Gäste nochmal mit einem blauen Auge in Form einer einfachen Zeitstrafe davonkam. Der sicher verwandelte Strafwurf, gefolgt von einem schön herausgespielten Tor und die Führung war wieder sicher in der Hand der Hausherrinnen. Diese erlaubten den Schwabacherinnen noch einmal auf 13:13 aufzuschließen, bevor sie sich auf 16:13 etwas absetzten.
Bis zum 18:16 blieb der SC 04 noch dran, doch dann machten die ESV-Mädels mit einem 6-Tore-Lauf den Sack zu und endschieden das Spiel am Ende mit 25:17 für sich.
Die Räderinnen können nach diesem Spiel auf eine disziplinierte Mannschaftsleistung zurückblicken, in welcher sie das im Training gelernte anwendeten und von Anfang bis Ende konzentriert die Vorgaben der Trainer umsetzten.
Auch wenn die Partie bis 10 Minuten vor dem Ende eng blieb, hatte man trotzdem das Gefühl, dass die Hausherrinnen das gesamte Spiel über die Fäden in der Hand behielten.
Nach diesem gelungenen Heimsieg dürfen sich die Damen I erstmals in dieser Saison ein Wochenende ausruhen, bevor es am 07.11.2026, um 17:00 Uhr, weiter geht.
Als „Vorband“ der Oberligamänner empfangen die Räderinnen den 1. FCN Handball. Dieser durfte letzte Saison etwas Oberligaluft schnuppern und steht aktuell mit 4:2 Punkten einen Platz über den Schützlingen von Lisa und Daniel.
Bei den bisherigen beiden Aufeinandertreffen konnte sich einmal der ESV deutlich und das andere Mal der FCN knapp durchsetzen. Es bleibt also spannend, wer diesmal am Ende die Nase vorn haben wird. Die Räderinnen werden sicherlich alles daran setzten, dass die beiden Punkte in heimischer Halle bleiben.
Ringen mit Ball
HSG Fürther Land II vs. Damen I 32:23 (14:8)
Auswärts, bei der HSG Fürther Land II, mussten die Mädels der Coaches Friedrich/Vogel eine 32:23 Pleite hinnehmen. Der anhaltende personelle Engpass, zwei frühe verletzungsbedingte Ausfälle und die daraus resultierenden schwindenden Kräfte waren letztlich der Hauptauslöser für die zu deutlich ausfallende Niederlage am Nachmittag des 17.10.2026. Aber erstmal alles auf Anfang.
Da das Lazarett der Räderinnen leider weiterhin gut gefüllt war und der Oktober zudem der Lieblingsmonat der Deutschen hinsichtlich Kurz- oder Spontanurlaube zu sein scheint, versammelten sich an diesem Tag ganze 8! Spielerinnen der Damen I in der Bieberthalle in Zirndorf. Ergänzt wurden diese glücklicherweise durch zwei Spielerinnen der 2. Damenmannschaft, die sich direkt nach ihrem eigenen Spiel aus Weißenburg auf den Weg nach Zirndorf machen, um die Kampfkraft in den zweistelligen Bereich anzuheben.
Wie wichtig diese Unterstützung werden würde, stellte sich bereits innerhalb der ersten Spielminuten heraus, denn nach nicht einmal 5 Minuten saß eine ESVlerin mit Riss- Quetschwunde über dem rechten Auge auf dem Boden und dann auf der Bank. Vorausgegangen war ein Zusammenstoß mit der, im toten Winkel lauernden Gegenspielerin. Das noch sehr unerfahren anmutende Schiedsrichtergespann steckte die Situation in die „Kann-mal-passieren“-Schublade und ist auch durchaus so vertretbar, wenn dann allerdings auf der Gegenseite, dieselbe Situation – ohne Verletzung zwar, aber dafür mit übertriebener stimmlicher Untermalung – mit einer Zeitstrafe geahndet wird, zieht das verständlicherweise einen gewissen Unmut nach sich. Wie dem auch sei…zurück zum Wesentlichen.
Die Räderinnen – nun nur noch zu neunt – hielten diesmal in der Abwehr körperlich schon deutlicher dagegen, als es in den vorangegangenen Spielen der Fall war. Nur fehlte leider vorne im Abschluss schon wieder das nötige Zielwasser bzw. nach der frühen Verletzung der Mitspielerin auch zunehmend die Geduld sich adäquate Chancen herauszuspielen. Zudem wurde recht schnell deutlich, dass sich die beiden Unparteiischen überwiegend auf phonische Signale und weniger auf optische Reize verließen. Wer die Mannschaften des ESV kennt, der weiß: prophylaktisches Schreien bei Körperkontakt liegt nicht in der Eisenbahnernatur! Selbst dann nicht, wenn das zur Folge hat, dass ein Griff in den Wurfarm, ein klarer Stoß in der Luft oder die von hinten am Hals hängende Abwehrspielerin nicht immer erkannt und dementsprechend geahndet werden.
Egal, wenn auf der Tagekarte „wir empfehlen heute: Ringen mit Ball“ steht, muss man dann halt durch, auch wenn dies die Verletzung einer weitern Spielerin bedeutet und dann Mitte der ersten Halbzeit doch nur noch acht vollwertig einsetzbare Akteurinnen zur Verfügung stehen.
Allen Widrigkeiten zum Trotz stemmten sich die Flügelrad-Damen tapfer dagegen, konnten aber nicht verhindern, gegen die 14-Frau-Starke Kampfkraft der Hausherrinnen zur Halbzeit mit 14:8 ins Hintertreffen zu geraten.
„Mädels, Kopf hoch. Wir lassen uns nicht unterkriegen und machen das Beste draus!“ Dies war im Prinzip die Kernaussage des Trainergespannes, die genau wussten, wie viel ihren Damen an diesem Tag physisch und auch mental abverlangt wurde.
Und die Räderinnen ließen sich auch nicht unterkriegen. Selbst wenn man es nicht schaffte den Abstand zu den Gastgeberinnen zu verringern, die konsequent das Angriffstempo hochhielten, stellt man jedoch die Heim-Defensive zunehmend vor unlösbarere Aufgaben. Hierbei bremste sie weder eine Umstellung des Abwehrsystems noch die persönliche Manndeckung einer Spielerin.
Erhobenen Hauptes, wenn auch mit ernüchternden Gesichtern, ging die Damen I des ESV Flügelrad nach dem Spiel aus der Halle.
Klar war man enttäuscht, hatte man sich doch vorgenommen, dem starken Aufsteiger, der in den letzten Jahren die Bezirksliga deutlich dominierte, die Punkte nicht zu überlassen. Allerdings muss man auch einsehen, dass an diesem Tag, unter diesen Umständen einfach nicht mehr drin war.
Die Mädels haben alles gegeben, zusammen gekämpft und nie den Kopf hängen lassen. Genau diese positiven Aspekte gilt es mit ins nächste Spiel zu nehmen, wenn man am 24.10.2026 zuhause die Damen des SC 04 Schwabach empfängt, die nach bisher zwei Niederlagen aus zwei Spielen noch auf der Suche nach ihrem Rhythmus sind.
Am Ende reicht die Zeit nicht
Damen I vs. SpV Mögeldorf 21:25 (9:16)
Am 11.10.2026 empfingen die Damen I des ESV Flügelrad die 1. Frauenmannschaft der SpV Mögeldorf.
Für beide Mannschaften war es die 4. Begegnung der noch jungen Saison, welche allerdings diese Spielzeit bis zum Jahreswechsel schon ziemlich kernig durchgeboxt wird. Grund hierfür ist vermutlich die
von Verbandsseite geblockte Zeitspanne über die Heim-WM der Männer, da man in diesen Abschnitt nicht einmal Spiele reinverlegen darf…die Sinnhaftigkeit mancher Maßnahmen mag sich nicht immer jedem
offenbaren – also denken wir lieber nicht weiter drüber nach und konzentrieren uns auf den Spielbericht!
Die Mögeldorferinnen, bereits mit zwei Siegen auf der Habenseite im Gepäck, reisten mit einem 14er Kader in die benachbarte Gartenstadt, während die Hausherrinnen wieder nur 11 Kräfte ins Rennen schicken konnten. Also ging der Punkt der personellen Überlegenheit schon mal an die Gäste. Gleich verhielt es sich mit dem Punkt hinsichtlich der körperlichen Härte, denn die „Mögi“-Defensive heftete sich nach drei gespielten Partien bereits 12 Zeitstrafen ans Revers. Dem entgegenstehend wirkten die bisherigen beiden Zeitstrafen der Räderinnen nicht gerade bedrohlich…
Sich mental auf ein körperbetontes Spiel einzustellen ist das eine, sich davon dann in der Realität nicht einschüchtern zu lassen und
dagegen zu halten, das andere.
Leider gelang dies den Flügelräderinnen in den ersten 10 Minuten nicht ganz so gut, wodurch es den Gegnerinnen ermöglicht wurde sich bis zum 1:5 ein kleines 4-Tore-Polster zu erspielen. Nicht falsch
verstehen, leicht hatten es die Mögeldorferinnen nicht, aber meist fehlte eben in den Reihen der ESV-Mädels die nötige Konsequenz im Abschluss bzw. im defensiven Zupacken. Dies änderte sich im Laufe
der ersten Halbzeit auch nicht groß und da die Gäste leider immer treffsicherer wurden, blinkte zur Pause ein sehr ernüchterndes 9:16 von der Anzeigetafel.
Das Trainergespann Friedrich/Vogel machte in ihrer Ansprache den Mädels deutlich klar, dass dieser Spielstand nicht davon herrührte, dass die Gäste in irgendeiner weise spielerisch oder technisch überlegen wären – das mitnichten! Der Unterschied bestehe einzig und allein in der Entschlossenheit einer jeden Einzelnen (und ein bisschen an der Chancenverwertung…).
Den Nachhall der Trainerworte noch im Ohr, betraten die Räderinnen das Spielfeld zur zweiten Hälfte und nahmen den Kampf auf.
In der Abwehr hielten sie nun besser dagegen, auch wenn man die Absprachefehler an diesem Tag einfach nicht minimieren konnte und die Mögeldorferinnen trotzdem zu viele Chancen bekamen (was die
„Wütigkeit“ der eigenen Torhüterin und der dadurch entstanden Gewitterwolke über ihrem Kopf schon verständlich machte…).
Und auch im Angriff legten die Mädels mehr und mehr die Scheu vor der Holzhackertechnik der Gäste ab, vermutlich genau neben die bereits frühzeitig fallengelassene Hoffnung, eine Linie in der
Spielleitung der Unparteiischen zu erkennen.
Von der Gegenwehr der Hausherrinnen merklich beeindruckt, legten die Besucherinnen aus Mögeldorf in Sachen Körperlichkeit defensiv noch eine Schippe drauf, was im Laufe des weiteren Spielverlaufs auch einen sehenswerten Salto einer Flügelräder Spielerin zur Folge hatte. Hinter den Kulissen wurde später gemunkelt, dass sie selbst, weil frei durch und grad im Sprungwurf, am Wenigsten mit diesem Kunststück gerechnet hatte, was wohl auch den Abzug in der B-Note erklärt. Und dann gibt’s halt auch nur einen Freiwurf und sonst nichts.
So bekamen die Zuschauer ein stark umkämpftes Spiel zu sehen, in welchem beide Mannschaften alles in die Waagschale warfen und die
Räderinnen sich langsam, aber stetig wieder auf vier Zähler an die Gäste heranpirschten. Leider blieb es am Ende bei diesem Abstand, da zum einen das Schiedsrichtergespann in den letzten neun
Spielminuten nun doch der Meinung war, dass Zeitstrafen, wenn auch einseitig, ne gute Idee sind und zum anderen eine Handballpartie im Erwachsenenbereich nach 60 Minuten endet.
Bedauerlicherweise muss man hier sagen, denn wenn man gesehen hat, wie souverän die ESVlerinnen ihre doppelte Unterzahl ohne Gegentor überstanden, der weiß, dass mit etwas mehr Zeit mehr drin gewesen
wäre, als der 21:25 Endstand.
Untern Strich kann man also sagen, dass die Mögeldorferinnen die deutlich zu lang andauernde Anlaufphase der Hausherrinnen in Halbzeit
eins gut für sich zu nutzen wussten und somit die zwei Punkte mit nach Hause nahmen.
Nichtsdestotrotz haben die Räderinnen Moral bewiesen, sich zurück ins Spiel gekämpft und bis zum Schluss nicht mehr nachgelassen.
Bleibt zu hoffen, dass am 17.10.2026, bei der HSG Fürther Land II die Mädels gleich von Beginn an in die Spur finden.
Zweites Heimspiel - Erster Sieg
Damen I vs. TSV Wendelstein II 26:21 (14:9)
Nachdem man im letzten Spiel gegen Puschendorf zwar leider nichts Zählbares, aber dafür spielerisch viel Positives mitnehmen konnte, war die Marschrichtung gegen den Aufsteiger aus Wendelstein klar: An die gute Leistung der Vorpartie anknüpfen und sich trotz der widrigen Umstände zuhause mit zwei Punkten belohnen!
Widrige Umstände dahingehend, da es, während die Wendelsteiner Oberligareserve mit der geballten Macht von 16 Spielerinnen antrat, bei den Hausherrinnen nur aufgrund der Unterstützung aus der 2. Mannschaft personell geringfügig besser aussah als noch gegen Puschendorf – Danke hierfür an diese Stelle!!
Die Anfangsphase gestaltete sich sehr ausgeglichen, wobei dies hauptsächlich an der schlechten Chancenverwertung der Räderinnen lag. Innerhalb der ersten Viertelstunde gingen bereits so ca. 5-7 Pfostentreffer aufs eigene Konto, von denen man sich leider nix kaufen kann. Erst nach dem 6:6 Zwischenstand schaffte man es, insbesondere über die Außenpositionen, sich bis zur Halbzeit auf 14:9 abzusetzen.
Mit der Leistung in Offensive und Defensive konnte man durchaus zufrieden sein. Die Abwehr stand gut und die Mädels packten ohne Scheu zu. Im Angriff brachte man die gegnerische Reihe gut in Bewegung und generierte sich so vielversprechende Torchancen, die aber eben leider zu oft nicht ihr Ziel fanden, weshalb man nur mit einem mageren 5-Tore-Polster in die Pause gegangen war.
Motiviert, den Schwung der ersten Halbzeit mitzunehmen, starteten die Eisenbahnerinnen in die zweiten 30 Minuten.
Ganz wie gewollt gelang dies allerdings nicht, da die Gäste mit einer abgeänderten Abwehrformation die Mädels vor eine neue Aufgabe stellten. Hierbei tat man sich zunächst deutlich schwerer, in aussichtsreiche Wurfpositionen zu gelangen und schaffte man es, die gegnerische Abwehr erfolgreich auszuspielen, wartete leider weiterhin der „Chancentot“ im Abschluss, der der Wendelsteiner Torfrau an diesem Tag einen starken Magneten in die Hosentasche gesteckt zu haben schien.
Vor lauter grübeln und hadern über die vergebenen Chancen verloren die ESV-Damen auch etwas die Konzentration in der Abwehr, wodurch es den Gästen zu leicht gemacht wurde im Zentrum durchzubrechen.
So schmolz der Vorsprung über 15:12 und 16:14 bis zum 16:16 Ausgleichstreffer.
Jetzt wurde es ein Kampf. Die Gäste mit neuem Mut und die Hausherrinnen mit leichter Verzweiflung im Blick, als den Gegnerinnen tatsächlich die Führung zum 17:18 gelang.
Teamtimeout war keines mehr übrig und so versuchten Trainer, Auswechselbank und die Tribüne den Räderinnen vom Spielfeldrand aus, den nötigen Rückhalt zu geben, um sich jetzt nur nicht die Butter vom Brot nehmen zu lassen – mit Erfolg!
Pünktlich zum Start der Crunchtime warteten die Damen des ESV mit einem 3-Tore-Befreiungsschlag auf und setzten sich wieder zum 20:18 in Front. Diesen Vorsprung hielten sie nicht nur, sondern bauten ihn kontinuierlich wieder auf den ursprünglichen Abstand von 5 Toren aus und konnten sich so mit den 26:21 Endstand und den ersten beiden Punkten auf der Habenseite belohnen.
Auch wenn, nicht alles so gelaufen ist, wie man sich es vorgestellt hat, können die Mädels ob der gezeigten Leistung stolz aus diesem Spiel gehen. Natürlich hat man sich mal wieder selbst das Leben unnötig schwer gemacht, aber, als es drauf ankam, hat man mentale Stärke bewiesen und sich geschlossen als Team den verdienten Sieg geholt.
Am 11.10.26 wartet schon die nächste Herausforderung, denn die Damen I der SpV Mögeldorf kommt zu Besuch in die Gartenstadt. Anpfiff ist um 16:30 Uhr – also alle in die Halle!
Denn was gibt es Schöneres, als seinen Sonntagnachmittag beim Handball zu verbringen?!
Ersten Punkte knapp verpasst
SV Puschendorf vs. ESV Flügelrad 33:28 (17:14)
Das zweite Saisonspiel führte die 1. Damenmannschaft des ESV Flügelrad nach Emskirchen zum SV Puschendorf. Bei angenehmen Temperaturen mit reichlich Sonnenschein versammelte sich die Handvoll Spielerinnen am Präabend des 26.09.2026, um „das Beste“ aus ihrer personell nicht ganz rosig aussehenden Situation zu machen. Nachdem sich im Auftaktspiel eine weitere Kreisspielerin am Fuß verletzte und sich die letzte im Bunde im wohlverdienten Urlaub befand, hatte man bereits im Training umplanen müssen, um für das Spiel in Emskirchen die auserwählten „ungelernten Fachkräfte“ auf die neue Position vorzubereiten. Hinzu kamen noch krankheitsbedingte Ausfälle bzw. deren Nachwehen, weshalb zwei der insgesamt neun Akteurinnen noch angeschlagen waren.
Nachdem die wichtigen Fragen des Tages, wie „darf auf einem Tandem einer von Beiden betrunken sein?“ oder „wofür sind denn in einem Auto die Griffe oberhalb der Türen eigentlich gedacht?“ beantwortet waren, starteten die Räderinnen in die Partie.
Der Vorsatz den Fokus auf mehr Geduld im Angriff, besseren Zugriff in der Abwehr und vor allem Konzentration beim Torabschluss zu legen, gelang vom Start weg sehr gut. Dies merkte man nicht nur an der 0:2 Führung, sondern auch an der Körpersprache des gesamten Teams.
Nach dem 2:2 Ausgleichstreffer der Hausherrinnen gestaltete sich das Spiel, wie die Begegnungen der letzten Jahre, ausgeglichen. Die Räderinnen verschafften sich mit Geduld und Übersicht gemeinschaftlich herausgespielte Torchancen. Im Gegenzug brillierte bei den Gegnerinnen hauptsächlich die Spielmacherin, die mit ihrer quirligen Art den Fängen der gut positionierten Räder-Defensive ein ums andere Mal entkam.
Hierbei schaffte sie auch ab und an genug Raum für ihre großgewachsene Rückraumshooterin, welche zwar häufig an der gut aufgelegten ESV-Schlussfrau scheitere, aber trotzdem am Ende einige Treffer auf dem Konto hatte.
Dass man zur Halbzeit mit 17:14 zurücklag, gab ob der bisher gezeigten Leistung keinen Anlass zur Sorge, denn mit dem leichten Anziehen weniger Stellschrauben, könne man das Spiel auf die eigene Seite ziehen.
Mit der nötigen und verdienten Portion Selbstbewusstsein kamen die Eisenbahnerinnen aus der Pause und nach knapp 5 ½ Minuten stand es 18:18. Ab da an ging es hin und her – Puschendorf legte vor, die Räderinnen zogen nach. Auch das taktische Mittel des gegnerischen Trainers eine ESVlerin unter persönliche Deckung zu stellen, sorgte nicht für den gewünschten Effekt, die Flügelräderinnen aus der Ruhe zu bringen. Dies schafften sie leider ganz von allein… Zwei unglücklich (vor allem unnötig) kassierte Treffer von der Außenposition brachten leichte Nervosität in die Reihen der Nürnbergerinnen. Eine zweiminütige Unterzahl und die verwirrende Tatsache, dass „griechisch-römisch“ wohl plötzlich doch kein Stil beim Ringen, sondern eine Abwehrform beim Handball ist, kosteten weitere Kraft und sorgten leider auch für Überhast im Angriff, die in einfache Ballverluste mündete. Dies erlaubte Puschendorf sich bis auf 30:24 abzusetzen. Erst dann fingen sich die Räderinnen wieder, schafften es allerdings nicht mehr näher als auf 33:28 heran.
Extrem schade, denn die Mädels haben ein starkes Spiel gezeigt und hätten sich zumindest einen Punkt mehr als verdient gehabt.
Und weil zum Unglück meist auch noch Pech dazukommt, müssen die Räderinnen leider die nächste Akteurin ins Lazarett schicken. Wir hoffen das Beste und auf eine schnelle Genesung.
Bleibt zu hoffen, dass sich bis zum kommenden Wochenende wieder die ein oder andere Spielerinn erholt, denn es geht diese Saison Schlag auf Schlag.
Am Sonntag 04.10.2026, 15:45 Uhr, nach dem Spiel der Damen II, besucht die Oberligareserve des TSV Wendelstein das Eisenbahndepot.
Die Aufsteigerinnen sind für die Mädels von Dani und Lisa noch eine unbekannte Größe, jedoch sollte man mit der, gegen Puschendorf gezeigten Leistung, der Favoritenrolle mehr als gerecht werden können.
Damen I verschlafen Saisonstart
Damen I vs. TV Gunzenhausen 20:31 (9:15)
Am 19.09.2026, um 19:00 Uhr, startete die 1. Damenmannschaft des ESV Flügelrad in die neue BOL Saison 2026/27.
Als erster Gegner stand die Mannschaft des TV Gunzenhausen auf dem Plan, eine Mannschaft mit der man sich in der jüngsten Vergangenheit recht schwergetan hat. Mit dementsprechend gemischten Gefühlen starte man auch in die Partie, denn erfahrungsgemäß sind Saisonstarts immer etwas schleppend, so wie das Aufstehen am Morgen nach einer unruhigen Nacht.
Leider sollte sich genau das auch bewahrheiten, denn die Räderinnen verschliefen den Start völlig und schafften es somit nicht, die Anfangsschwierigkeiten der Gäste mit der heimischen Torhüterin für sich zu nutzen.
Im Angriff leistete man sich zu viel technische Fehler und die herausgespielten klaren Torchancen segelten des Öfteren am Tor vorbei oder trafen zielgerichtet die Gästetorhüterin.
In der Defensive stand man zwar eigentlich ganz gut, allerdings sorgte der eher monoton aufgebaute Angriff der Gunnerinnen für zunehmende Ungeduld, weshalb man sich immer wieder zu weit herauslocken ließ und so unnötigerweise den Gästen die Räume öffnete. Diese Einladungen nahmen die TVlerinnen dankend an und kamen dadurch zu einfachen Torchancen, die sie im Laufe des Spiels immer sicherer verwandelten.
Resultierend daraus liefen die ESV-Frauen von Beginn an einem Rückstand hinterher, der stetig zwischen 4 bis 6 Toren schwankte und gegen Ende aufgrund des erneuten Ansteigens der einfachen Fehler im Angriff, seitens Gunzenhausen sogar auf 11 Tore ausgebaut werden konnte.
Da sich die beiden Mannschaften im Gesamten eigentlich auf demselben spielerischen Leistungsniveau zeigten, lag es einzig und allein an der schlechteren Trefferquote der Gastgeberinnen, die dafür sorgte, dass die verdiente Niederlage mit dem 20:31 Endergebnis eindeutig zu hoch ausfiel.
Für die Räderinnen heißt es jetzt Haken dran, weitermachen und dafür sorgen, dass man bis nächsten Samstag aus der Herbstlethargie erwacht, um am Abend des 26.09.2026, um 18:30 Uhr, fit und motiviert in Emskirchen gegen die Damen vom SV Puschendorf endlich auf Betriebstemperatur zu kommen.